Wir trafen Björn Moschinski am Dienstagabend, bevor der 31-jährige Vegane Chefkoch nach Hause fuhr, um sich für seinen nächsten Tag auszuruhen. Am nächsten Tag würde er wieder frühmorgens aufstehen, um die Köche der Unimensa Trier auszubilden. Wir, das waren die Abgeordneten der HSG Piraten Christian Hautmann und Moritz Rehfeld, die kurz vorher noch die exzellente vegane Bolognese des Berliners genossen hatten. Obwohl wir beide keine Veganer sind, waren Worte wie “Besser als alles, was ich je in der Mensa gegessen habe” und “Oh mein Gott, ich brauche das Rezept” an dem Tisch der Essenden nicht ungewöhnlich. Dass es auch andere so empfanden, ergab sich aus der Betrachtung der Schlange, die sich vor der Theke, die unabhängig von der sonst um diese Uhrzeit leergefegten Mensa existierte.